SPD in Bremen-Findorff
 

Nachrichten zum Thema Lokal

 

LokalSPD für Einrichtung eines Arbeitskreises „Verkehrskonzept Bürgerweideviertel“

Anlässlich der dramatischen Parkplatzsituation am Rande der letzten Volksfesten und einigen Messen im Stadtteil setzt sich die SPD Findorff für dei Einrichtung eines Arbeitskreises "Verkehrskonzept Bürgerweideviertel" ein. Einen entsprechenden Antrag hat die SPD-Fraktion im Beirat Findorff am 20.11.2018 erfolgreich in den Bauausschuss des Beirates Findorff eingebracht und verabschiedet.

 

Der Beschluss sieht vor, dass dass ein Arbeitskreis „Verkehrskonzept Bürgerweideviertel“ unverzüglich eingerichtet wird. Teilnehmen sollten alle Akteure, die direkt und indirekt von diesem Verkehrskonzept betroffen sind. Namentlich sind dies die Senatsressorts „Umwelt, Bau und Verkehr“, „Wirtschaft, Arbeit und Häfen“, „Inneres“, die BREPARK, die Bürgerinitiative Bürgerweide, die Messegesellschaft, die BSAG und die SWB. Es bedarf eines Park- und Verkehrskonzepts für das gesamte Quartier.

Begründung:

Das Bürgerweideviertel ist ein sehr verdichtetes Wohngebiet mit vorwiegend Reihen- und Mehrfamilienhäusern. Das Parkplatzangebot für die Anwohner*innen ist daher auch ohne Parksuchende von außerhalb beschränkt. Zur Osterwiese im Frühjahr sind es bereits mehr als 1 Million und zum Freimarkt inzwischen mehr als 4 Millionen Besucher*innen von denen der größere Anteil aus dem Umland kommt. Da diese beiden Feste zeitlich beschränkt sind, können sich die Anwohner*innen darauf einrichten. Dieses Jahr hat sich allerdings bildhaft gezeigt, dass die gestiegene Zahl an Freimarktbesucher*innen, die mit dem Auto anreisen ihre Parkplätze sogar im Bürgerpark gesucht haben. Damit wurde eine Grenze überschritten und eine nicht hinnehmbare Situation geschaffen, die zum sofortigen Handeln auffordert.

Zudem hat der Messebetrieb -erfreulicherweise- in den letzten Jahren auch immens zugenommen, sodass eine schleichende Dauerbelastung durch Parksuchverkehre in den direkt angrenzenden Einbahnstraßen zur Findorffstraße auch massiv zugenommen hat. Zudem haben sich diverse Hotels angesiedelt, deren Parkraumkapazitäten sicherlich nicht alle Gästeautos beherbergen können.

Das Ergebnis sind verbotswidrig parkende Autos im Bürgerweideviertel, die zu einem die Gehwege für Fußgänger, Kinderwagen und Rollatoren beparken und damit die Bewegung auf den Gehwegen erschweren und zum anderen ein Sicherheitsrisiko darstellen, da auch eine freie Durchwegung der Straßen und Einfahrtsbereiche durch Rettungs- und Feuerwehrwagen nicht gewährleistet ist.

Der Beirat ist sich sicher, dass nur ein abgestimmtes Handeln aller Akteure diese komplexe Problematik bearbeiten und lösen kann. Dazu gehört Überlegungen von Park & Ride Konzepten ebenso wie eine bessere Anbindung des ÖPNV, sowie Ausbau von Parkmöglichkeiten im Umfeld der Bürgerweide und der Plantage Parkraum.

Aufgabe des Arbeitskreises ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen und Bedarfe zu beraten und für alle Beteiligten optimale Lösungen vorzuschlagen.

Hille Brünjes, David Theisinger, Gönül Bredehorst und SPD-Fraktion im Beirat Findorff

Veröffentlicht am 10.12.2018

 

LokalKapazitätsbegrenzung der Plätze im offenen Ganztag bis zum Vollzug des gebundenen Ganztags an der Schule Admiralstr

Die SPD Beiratsfraktion hat den nachfolgenden Antrag am 27.11.2018 erfolgreich in den Beirat eingebracht: 

Der Beirat Findorff möge beschliessen, dass in der offenen Ganztagsschule an der Admiralstraße eine Kapazitätsbegrenzung von 160 Schüler*innen im offenen Ganztag bis zur Umwandlung in den gebundenen Ganztag, erfolgt. Der gebundene Ganztag kann nur erfolgen, wenn die baulichen Voraussetzungen (Erweiterungsbauten), wie in der 0-Phase erfasst, abgeschlossen sind.

Der offene Ganztag wird nach Abschluss der Bauphase beendet und in den gebundenen Ganztag in Gänze überführt. Eine Übergangsphase mit beiden Phasen lehnen wir ab.

Begründung:
Das derzeitige pädagogische Konzept ist auf eine Schülerzahl von 160 Schülern ausgerichtet. Eine Kapazitätserhöhung würde eines neuen Konzepts bedurfen, welches sehr zeit- und arbeitsintensiv erarbeitet werden müsste. Da dieser Prozess in der Vergangenheit bereits mehrmalig erfolgen musste (von der VGS über die VGS+ bis hin zur offen Ganztagsschule), weiss man bereits um die Zeit- und Arbeitsressourcen, die benötigt werden und die wiederum zu Lasten anderer wichtiger Themen wie die Inklusion und Unterrichtsqualität gehen. Zudem sind die räumlichen Kapazitäten ausgeschöpft, um einen qualitativ guten, komplett offenen Ganztagsbetrieb zu gewährleisten.

Zudem würde eine frühzeitige Umwandlung, ohne die baulich gegebenen Voraussetzungen zu einer Gebundenen Ganztagsschule die Herausforderungen für alle Beteiligten verschärfen. Es müssten Doppelstrukturen geschaffen werden die es erlauben, sowohl Kinder die im offenen Ganztag gestartet sind weiter in diesem System zu unterrichten und gleichzeitig die Strukturen für den gebundenen Ganztag zu schaffen. Und dieses unter den Bedingungen einer großen Baustelle im Bestand.

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre wissen wir, das Eltern Ihre Kinder sowohl für den offenen Ganztag /gebundenen Ganztag als auch für einen Hortplatz angemeldet haben und bei Nichtannahme des Platzes an der offenen Ganztagsschule Kinder von der Warteliste nachrücken konnten, ist der Bedarf weitestgehend stabil. Es gibt daher wenig Anlass eine Kapazitätserweiterung oder gar eine frühzeitige Umwandlung in den gebundenen Ganztag durchzuführen, bis die baulichen Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

Gönül Bredehorst, Jan-Thede Domeyer und die SPD im Beirat Findorff.

Veröffentlicht am 10.12.2018

 

LokalEinladung zu Gesprächen auf dem Roten Sofa: Senatorin Dr. Claudia Bogedan zu Gast in Findorff

Bild von Dr. Claudia Bogedan

Liebe Findorfferinnen und Findorffer,

außerhalb von Wahlkampf- oder Informationsständen möchten wir das Gespräch mit Ihnen suchen und erfahren, wo Ihnen „der Schuh“ drückt.  Unser Ehrengast auf dem Roten Sofa ist diesmal Kinder- und Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan. Nehmen Sie Platz! Wir freuen uns auf Sie. 

Ihr SPD Ortsverein Findorff

 

Ein Hinweis: 

Bei dieser Veranstaltung werden ggf. Foto- und Filmaufnahmen von Gästen und Mitwirkenden der Veranstaltung gemacht. Diese können im Rahmen des Internet-Auftrittes der SPD, in sozialen Netzwerken oder in eigenen Printdokumentationen veröffentlicht werden.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden. Falls Sie nicht damit einverstanden sind, sprechen Sie uns bitte auf der Veranstaltung an!

Veröffentlicht am 14.11.2018

 

LokalFindorfftunnel neu gestalten - umgehend!

SPD Findorff macht sich für eine zügige Neugestaltung des Findorfftunnels stark. Auf Initiative der SPD-Fraktion im Beirat Findorff wurde auf der Beiratssitzung am 26.06.2018 folgender Beschluss gefasst:

 

 Der Beirat Findorff fordert den Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Stadtentwicklung auf, die Neugestaltung des Findorfftunnels, wie bereits im Innenstadtkonzept 2025 (Vorlage Nr. 18/328 – S vom 27.01.2014) erarbeitet und am 08.02.2017 durch einen Beschluss der Bremischen Bürgerschaft (Drs. 19/461 S vom 08.02.2017) als prioritäre Maßnahme nochmals bestätigt, sofort umzusetzen.
Bis zum 31.08.2018 erwartet der Beirat Findorff einen Zeitplan, der vorrangig eine Beleuchtung, die ein hohes Sicherheitsgefühl sowie die Säuberung des Findorfftunnels beinhaltet. Zum Gesamtkonzept gehört auch eine künstlerische Aufwertung des Tunnels, die im Rahmen einer sicheren und sauberen Stadt, zur Vermeidung von Graffiti und Angsträumen, mit in die Planung einfließen soll.

Veröffentlicht am 07.07.2018

 

LokalSPD Findorff initiiert barrierefreien Stadtteilrundgang mit Rolli und Kinderwagen

von links: Marieke Meinhardt, Andreas Nagel, Gesa Wessolowski-Müller, Johanne Thurn, Gönül Bredehorst

Die Findorffer SPD startete in Kooperation mit dem FinNetz einen ersten Stadtteilspaziergang unter dem Motto „Barrierefreies Findorff“. Der Spaziergang stellt den Auftakt eines Arbeitsschwerpunktes der Findorffer SPD dar: „Barrierefreiheit beginnt im Kopf“ so die Ortsvereinsvorsitzende Gesa Wessolowski-Müller. „Wir stellen uns dem anspruchsvollen Ziel, Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen im Stadtteil umzusetzen. Das ist ein Prozess, an dessen Anfang wir erst stehen“.

 

Die Stadtteilpolitikerinnen nahmen sich gemeinsam mit SeniorInnenvertreterin Johanna Thurn, FinNetz Mitglied Andreas Nagel (Findorffer Geschäftsleute) sowie Marieke Meinhardt für ihren Rundgang zunächst die Hemmstraße als Nahversorgungszentrum auf der Hauptachse Höhe Innsbrucker Straße bis Höhe Admiralstraße vor. Dort wurden insbesondere barrierefreie Zuwegungen sowie Erholungsmöglichkeiten wie Ruhebänke zunächst aus der Perspektive von körperlichen Handicaps in Augenschein genommen.

 

SPD Beiratssprecherin Gönül Bredehorst zu den Ergebnissen des Rundgangs: “Die Hemmstraße, an der das Nahversorgungszentrum mit seinen Einzelhandelsgeschäften, Ärzten und Kindertageseinrichtungen liegt, ist größtenteils barrierefrei für Fußgänger. Das ist ein erfreulicher Befund. Aber es mangelt an Ausruhmöglichkeiten. Das müssen wir dringend ändern“. Umgehend formulierte sie einen entsprechenden Antrag, der im Sozialausschuss am 5.6.18 beraten wurde.

 

An dem Spaziergang beteiligte sich auch das FinNetz aus Findorff: „Wir als FinNetz sehen die „Barrierefreiheit“ sehr vielfältig, für uns fängt sie im Kopf an: kann ich mich „sicher“ und geborgen im Stadtteil bewegen? Wird mir in der Not geholfen? Aus diesem Grunde haben wir die Initiative „Noteingang“ ins Leben gerufen. Die Anlaufstellen (Geschäfte in Findorff) sind mit einem gelben Aufkleber“ Noteingang“ versehen und bieten den hilfesuchenden einen Schutzraum. Zielgruppe sind insbesondere hilfesuchende Kinder, ältere Menschen aber auch alle anderen Menschen die Hilfe brauchen. Wir freuen uns über weitere engagierte Geschäfte in Findorff die Lust haben sich für die Gemeinschaft im Stadtteil stark zu machen“ InteressentInnen melden sich bei FinNetz (Simone Walter): Tel: 5251085.

 

In einem nächsten Schritt sollen im Stadtteil Zugänge für Menschen mit weiteren Handicaps, wie einer Hör- oder Sehbehinderung, geprüft werden. Dazu soll die Expertise von Fachverbänden hinzugezogen werden. Die Ergebnisse werden auf Initiative von Wessolowski-Müller und Bredehorst bei der nächsten Beiratssitzung am 26.06.2018 mit dem Landesbehindertenbeauftragten, Dr. Joachim Steinbrück diskutiert werden.

 

Anlass und Hintergrund:

Die Findorffer SPD hat sich in ihrem Leitbild (2017) für die Notwendigkeit von mehr Barrierefreiheit im Stadtteil ausgesprochen. Auf der Grundlage der UN-Konvention von 2009 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen muss Inklusion in allen Lebensbereichen weltweit und ganz konkret erfolgen. Vom gemeinsamen Aufwachsen in der Familie, dem Lernen in der Schule, dem Zugang zu Arbeitsmarkt und Wohnraum bis zur Altenpflege müssen Menschen mit und ohne Behinderung die gleiche Chance zu selbstbestimmten Leben und Handeln haben.

Veröffentlicht am 07.06.2018

 

LokalHortbetreuung am Weidedamm sichergestellt!

Auf Initiative der Findorffer SPD-Beiratsfraktion und Beiratssprecherin Gönül Bredehorst, SPD, hat sich Bildungssenatorin Claudia Bogedan, SPD, persönlich für eine Lösung der Hortplatzproblematik an der Grundschule am Weidedamm eingesetzt. Mit dem Ergebnis, dass eine Betreuung auf dem Grundstück des Landesinstitutes für Schule (LIS) am Weidedamm sichergestellt werden kann. Dies wurde auf der Sitzung des Bildungsausschusses am 29.05.18 bekannt gegeben. 

Veröffentlicht am 30.05.2018